Dienstag, Oktober 10, 2017

Es wurde gekleckert und gekleckst

Letzte Woche hatte ich zum Technikworkshop eingeladen. Wir haben 2 verschiedene Techniken ausprobiert. Ich habe die 7 Workshopmädels noch vorgewarnt, das man nicht die beste Kleidung tragen sollte, somit waren alle gut ausgestattet, nachdem ich auch noch eine Runde Handschuhe ausgegeben habe, konnte nichts mehr schief gehen und wir legten gleich los mit dem Gestalten von Hintergründen mit der Rasierschaumtechnik.


Der Rasierschaum roch auch super lecker, halt so wie ein Mann riechen sollte. ;) Schnell verwandelten die Mädels die Rasierschaumteller in farbintensive Cremelandschaften. Man sprüht also Rasierschaum auf einen Teller oder in eine flache Schale und träufelt dann darüber Nachfüllfarbe nach Wunsch. Das kann dann mit einem Holzstäbchen oder Löffel ganz nach Bedarf verrührt werden. Mit dem Stäbchen kann man schöne Muster hinein malen, die dann den gewissen Marmoreffekt hervor bringen. Wenn das Rasierschaummuster passt, legt man den vorgeschnittenen, weißen Papierbogen darüber, drückt das in den leckeren Farbmatsch und hebt es dann wieder davon ab. Nun klebt eine riesen Schicht auf dem Bogen. Diese Schicht haben wir mit einem kleinem Stück Pappe vom Papier geschoben. Und auf dem Bogen bleibt perfekt dieses Muster. Es ist eine coole Technik, die Kinder garantiert auch lieben werden. Ihr müsst das ausprobieren!


Hier habe ich Sommerbeere und Puderrosa gemischt.
Hier Meeresgrün und Limette

Und hier Marineblau und Aquamarin. Hier den Bogen nur zur Hälfte eintauchen!
Das Meer schaut doch cool aus, oder?


Die Hintergründe mit dem Rasierschaum waren schnell zu Papier gebracht und dann ging es an die Seifenblasentechnik. Hierfür habe ich Seifenblasenflüssigkeit auf einen Teller gegossen und dann ein paar Tropfen einer Farbe hinein gegeben. Bitte den Bereich um den Teller gut abdecken, wir haben uns hierfür kleine Kartons dahinter gestellt.
Nun nimmt man einen Strohhalm und pustet in die farbige Flüssigkeit Luftbläschen hinein. Ganz nach Lage des Strohhalms und Stärke der Lunge entstehen kleine oder große Blasen. Über die Blasen legt man dann seinen vorbereiteten Flüsterweiss Bogen und am Bogen können dann die Blasen zerplatzen und hinterlassen dabei die fantastischen Muster. Es bedarf etwas Übung um sich mit dem Handling vertraut zu machen, aber alle hatten an beiden Techniken ihren Spass. Nachdem jeder sich einige Hintergründe gestaltet hatte. Durften sich die Mädels jeweils 3 Karten damit gestalten.



Hierfür habe ich Smaragdgrün genommen. Bei dieser Technik sind nur ganz dunkle Farben sinnvoll!

Hier sind marineblaue und dann später noch smaragdgründe Blasen zerplatzt.

Das Vorbereiten und auch der Workshop hat so viel Spaß gemacht. Diese Techniken werde ich sicher nochmal zum Einsatz bringen. Diese Unikate, die daraus entstehen sind ein Traum!

Nun werkel ich heute noch an einem Auftrag, bevor ich auch noch dem Freitagsworkshop vorbereiten darf.

Eure Claudia